Pineal Architecture

Pineal...

Woher kommt der Name 'pineal'?
Einige Assoziationen..

Die Zirbeldrüse, auch Pinealdrüse (lat: Glandula pinealis) ist ein kleines Organ im Zwischenhirn. Sie hat die Form eines kleinen Zapfens, die Farbe ist grau-rötlich, sie ist ca. 5mm lang und sie befindet sich im Zentrum des Gehirns. In der Zirbeldrüse wird das Hormon Melatonin produziert. Über das Melatonin werden der Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers gesteuert.


Die Zirbeldrüse wird auch häufig als das “dritte Auge” bezeichnet, da ihre Funktionen denen des normalen Auges sehr nahe kommen. Man nimmt an, dass sie der geschrumpfte Überrest eines alten Sinnesorgans ist, welches über eine Öffnung des Schädels an der Fontanelle Wärme und Licht wahrnehmen konnte.


Indirekt durch das Augenlicht beeinflusst regelt die Zirbeldrüse den persönlichen Biorythmus wie den Tag-Nacht-Zyklus, den Menstruationszyklus, die Paarungszeiten, den Jahreszeitenrythmus sowie viele andere „instinktive“ Verhaltensweisen.


Die Zirbeldrüse hängt stark mit dem vegetativen Nervensystem zusammen, das z.B. auch für verstärktes Herzklopfen verantwortlich ist.

René Descartes (1596−1650), der Begründer des Rationalismus, interessierte sich auch für die Zirbeldrüse. Er vermutete eine direkte Verbindung von Augen, Zirbeldrüse und Muskeln (siehe Illustration). In der Zirbeldrüse sah er die Hauptinstanz des Sehens. Er glaubte, dass dieses Organ die Muskelbewegungen mit dem, was wir sehen, koordiniert, indem Flüssigkeiten durch Röhren zwischen der Zirbeldrüse und den Muskeln fließen würden („esprits animaux“).


Desweiteren sagte er über die Zirbeldrüse: „Es gibt eine kleine Drüse im Gehirn, in der die Seele ihre Funktion spezieller ausübt als in jedem anderen Teil des Körpers“. Er dachte, dass die Zirbeldrüse den Menschen mit dem nichtmateriellen Teil des Universums verbindet, dem Geist, und hielt sie für den Sitz der menschlichen Seele.


Hinduistische Mystiker sehen in der Zirbeldrüse das 6. Chakra (Ajna-Chakra).
Die Chakren werden als Hauptenergie- zentren des Menschen angesehen und befinden sich nach der Chakrenlehre entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers.
Das sechste Chakra
sitzt im Zentrum der Stirn und steht in Verbindung mit den Schläfen, der Hirnanhangdrüse und der Zirbeldrüse.


Dem sechsten Chakra werden die Sinneswahrnehmungen zugeordnet (Ajna = wahrnehmen) und als “das dritte Auge” darunter vor allem das Sehen, und zwar das tatsächlich physische, aber auch das inuitive.


Dieses Chakra beeinflusst auch unsere Fähigkeit zur Lebensbetrachtung. Es ist das Zentrum unserer persönlichen Sichtweise und umfasst die Fähigkeit zu analysieren, zu denken, zu verstehen, sich zu erinnern und zu unterscheiden. Aber es ist auch das Zentrum für Hellseherei, Einsicht, Vorstellungskraft und Träume.

Assoziationen:
- Intuition und Wahrnehmung
- Weisheit, gutes Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit
- Einsicht und Erkenntnis höherer Wirklichkeiten über das Alltagsbewusstsein hinaus
- geistige Klarheit, Selbsterkenntnis
- gute Vorstellungskraft und viel Phantasie